Mai 02

Das “Dream-Team” ;-) bestehend aus Hermi, Till, Thomas und André (in dieser Reihenfolge) kämpfte heute in Connewitz um den Einzug in die Pokalzwischenrunde. Die Ausgangssituation war folgende: Die beiden Oberligisten Hoyerswerda und VfB waren für die ersten beiden Plätze favorisiert, Dresden-Striesen, Makkabi, Südost und wir kämpften um den dritten Platz, der auch noch zur Quali berechtigte.

In der ersten Runde gab es ein klares 3,5-0,5 gegen DD-Striesen (Till mit Remis), womit wir unser Anliegen auf den Qualiplatz deutlich machten. Danach ging es gegen Hoyerswerda ein wenig unglücklich zu. Hermi gewann und Till verlor. Ich gab gegen Kregelin eine Figur für drei Bauern, setzte mich dann jedoch selbst matt. Thomas überspielte seinen Gegner klar und kam in eine Stellung mit einem Haufen Figuren gegen den blanken König, als sein Blättchen fiel. Das war das erste unglückliche 1,5-2,5.
Das zweite folgte gleich darauf gegen den VfB. Diesmal war ich der Unglücksrabe. Beim Stand von 0,5-1,5 (Remis von Till und klar gewonnene Stellung von Thomas) bot mir Lars Rohne Remis. Ich lehnte ab, zog jedoch vermutlich auch durch das Gebot kurz abgelenkt ins einzügige Matt. Ungefähr eine halbe Sekunde nach Ausführung fiel das Blättchen von Lars…
In der vorletzten Runde gewannen wir 4:0 gegen Makkabi, sodass es in der Schlussrunde zum Showdown gegen Südost kam. Beiden Mannschaften hatten gleiche Mannschaftspunkte, wir jedoch deutlich mehr kleine. Ein Remis sollte also reichen. Jedoch sollte es nicht sein, wir waren alle vom Showdown-Effekt befallen. Als ich nach ca. einer halben Stunde vom Brett hoch schaute, hatten wir alle deutlich weniger Zeit. Dazu hatte Thomas auch noch ne Ruine auf dem Brett. Till hatte zwar nach eigener Aussage später einen Turm gegen zwei Bauern mehr, aber mit 1 min gegen 15 kam auch hier noch der Fehler. Ich hatte mir eine zweifelhalfte Qualle geholt und danach ebenfalls zu lange über das Aufhalten des gegnerischen Spiels gegrübelt, sodass ich bei knapper werdender Zeit fehltritt und alles einstellte. 0:3 gegen uns, da war schon alles gelaufen. Hermi konnte noch durch ne kleine Mattkombo nen Turm gewinnen und damit für Ergebniskosmetik sorgen, ausgeschieden sind wir jedoch trotzdem.

Der Endstand lautet:

1. Hoyerswerda 9 MP und 15,5 BP
2. VfB 7 MP und 12,5 BP
3. Südost 6 MP und 11 BP
4. LLM 4 MP und 11,5 BP
5. DD-Striesen 3 MP und 7 BP
6. Makkabi 1 MP und 2,5 BP

Hermi hat starke 4/5 geholt, Till landete bei 2/5, Thomas bei 3,5/5 und ich bei 2/5.

Feb 21

In der Frauenregionalliga stand heute die Begegnung der beiden führenden Mannschaften bevor, und zwar zwischen dem bisherigen Tabellenersten aus Chemnitz und uns. Um die Tabellenführung zu erobern, hätten unsere Damen mindestens 3:1 gewinnen müssen, verloren stattdessen jedoch sehr unglücklich und hoch:

SV Lok Leipzig-Mitte ½:3½ Chemnitzer SC
Anet Gempe 0:1 Czäczine, Anne
Gabriele Just 0:1 Brand, Kathrin
Sandra Kalkhof ½:½ Krentz, Susann
Gisa Sonntag 0:1 Ferrenberg, Lydia


Bereits gestern unterlag unsere Pokalmannschaft mit demselben Ergebnis in der ersten Runde der KO-Gruppenspiele der Deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft und schied damit aus dem Wettbewerb aus:

SV Lok Leipzig-Mitte ½:3½ SG Löberitz
Wilfrid Wernert 0:1 Pröhl, Holger
Manfred Schöneberg ½:½ Schuster, Martin
Andreas Schultz 0:1 Schindler, Christian
Hermann Sonntag 0:1 Spreng, Simon
Jan 17

Bei ihrem ersten Punktspiel im neuen Jahr durfte unsere Frauenmannschaft heute das erste Mal in dieser Saison selbst der Gastgeber sein. Die Gäste des heutigen Heimspiels in der Frauenregionalliga waren die Schachpinguine aus Berlin:

SV Lok Leipzig-Mitte 2:2 Schachpinguine Berlin
Anet Gempe 0:1 Belostotska, Julia
Gabriele Just ½:½ Kostré, Margarita
Sandra Kalkhof +:- Lagunow, Juliana
Gisa Sonntag ½:½ Kotyk, Valeria


Unterdessen fand schon am Samstag für eine Auswahl unseres Vereins die Vorrunde der Deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft in Apolda statt, die sie erfolgreich für sich entschied:

SV Lok Leipzig-Mitte 2½:1½ TSG Apolda
Thomas Gempe 1:0 Goemann, Jens
Andreas Schultz 0:1 Rohmeiß, Roberto
Sven Römling ½:½ Maiwald, Harald
Michael Limpert 1:0 Schmidt, Matthias