Sep 05

Heute begann endlich das neue Spieljahr auf Sachsenebene, und unsere dritte und vierte Mannschaft hatten ihre ersten Punktspiele zu bestreiten.

In der 1. Landesklasse musste unsere Dritte zum Sachsenligaabsteiger nach Plauen. Zu siebt und an den Brettern 3 bis 8 nicht gerade DWZ-favorisiert erkämpfte sich unsere Dritte ein achtbares Mannschaftsremis.

SV Lok Leipzig-Mitte III 4:4 SK König Plauen II
Thomas Gempe 1:0 Pfeufer, Lion
-:+ Paul, Matthias
Manfred Mühlmann 0:1 Hörr, Matthias
Frank Mauersberger ½:½ Beyer, Christof
Gabriele Just ½:½ Hilbig, Olaf
Dieter Dorsch 1:0 Götz, Andreas
Albrecht Steiner 0:1 Hörr, Christian
Uwe Attig +:- Lozovoy, Sergej

Neu in der Bezirksliga ist unsere Vierte. Sie traf zum Auftakt auf die Fünfte von Gohlis. Das Duell an 7 Brettern endete mit einem ungewöhnlichen Ergebnis, aber mit einem Sieg für unsere Vierte.

SV Lok Leipzig-Mitte IV 5:2 SC Leipzig-Gohlis V
Karl-Heinz Randt -:-
Alexander Loose ½:½ Gempe, Anet
Axel Scheibe ½:½ Helmbold, Ralf
Gisa Sonntag 0:1 Hartmann, Uwe
Johannes Funke 1:0 Funkner, Andreas
Gottfried Bronn 1:0 Hentze, Holger
Thomas Richter 1:0 Diez, Tobias
Maximilian Fleig 1:0 Ohme, Markus
Mai 02

Das “Dream-Team” ;-) bestehend aus Hermi, Till, Thomas und André (in dieser Reihenfolge) kämpfte heute in Connewitz um den Einzug in die Pokalzwischenrunde. Die Ausgangssituation war folgende: Die beiden Oberligisten Hoyerswerda und VfB waren für die ersten beiden Plätze favorisiert, Dresden-Striesen, Makkabi, Südost und wir kämpften um den dritten Platz, der auch noch zur Quali berechtigte.

In der ersten Runde gab es ein klares 3,5-0,5 gegen DD-Striesen (Till mit Remis), womit wir unser Anliegen auf den Qualiplatz deutlich machten. Danach ging es gegen Hoyerswerda ein wenig unglücklich zu. Hermi gewann und Till verlor. Ich gab gegen Kregelin eine Figur für drei Bauern, setzte mich dann jedoch selbst matt. Thomas überspielte seinen Gegner klar und kam in eine Stellung mit einem Haufen Figuren gegen den blanken König, als sein Blättchen fiel. Das war das erste unglückliche 1,5-2,5.
Das zweite folgte gleich darauf gegen den VfB. Diesmal war ich der Unglücksrabe. Beim Stand von 0,5-1,5 (Remis von Till und klar gewonnene Stellung von Thomas) bot mir Lars Rohne Remis. Ich lehnte ab, zog jedoch vermutlich auch durch das Gebot kurz abgelenkt ins einzügige Matt. Ungefähr eine halbe Sekunde nach Ausführung fiel das Blättchen von Lars…
In der vorletzten Runde gewannen wir 4:0 gegen Makkabi, sodass es in der Schlussrunde zum Showdown gegen Südost kam. Beiden Mannschaften hatten gleiche Mannschaftspunkte, wir jedoch deutlich mehr kleine. Ein Remis sollte also reichen. Jedoch sollte es nicht sein, wir waren alle vom Showdown-Effekt befallen. Als ich nach ca. einer halben Stunde vom Brett hoch schaute, hatten wir alle deutlich weniger Zeit. Dazu hatte Thomas auch noch ne Ruine auf dem Brett. Till hatte zwar nach eigener Aussage später einen Turm gegen zwei Bauern mehr, aber mit 1 min gegen 15 kam auch hier noch der Fehler. Ich hatte mir eine zweifelhalfte Qualle geholt und danach ebenfalls zu lange über das Aufhalten des gegnerischen Spiels gegrübelt, sodass ich bei knapper werdender Zeit fehltritt und alles einstellte. 0:3 gegen uns, da war schon alles gelaufen. Hermi konnte noch durch ne kleine Mattkombo nen Turm gewinnen und damit für Ergebniskosmetik sorgen, ausgeschieden sind wir jedoch trotzdem.

Der Endstand lautet:

1. Hoyerswerda 9 MP und 15,5 BP
2. VfB 7 MP und 12,5 BP
3. Südost 6 MP und 11 BP
4. LLM 4 MP und 11,5 BP
5. DD-Striesen 3 MP und 7 BP
6. Makkabi 1 MP und 2,5 BP

Hermi hat starke 4/5 geholt, Till landete bei 2/5, Thomas bei 3,5/5 und ich bei 2/5.

Apr 18

Im letzten Spiel diese Saison empfingen wir heute den SV Muldental Wilkau-Haßlau im heimischen Spiellokal. Unsere Gegner waren zwar leicht favorisiert, aber wir rechneten uns doch einige Chancen aus. Am Ende entstand ein leistungsgerechtes 4:4.

1: Hermi – Frank Spitzbarth 0,5 –> Hermi stand m.E. zwischendurch mit Mehrfigur glatt auf Gewinn aber irgendwie hat er Frank noch entkommen lassen. Insgesamt trotzdem eine saustarke Saison mit 3/4 am Spitzenbrett.
2: Till – Ralph Schürer 0,5 –> Das Gleichgewicht schien mir nie ernsthaft in Gefahr. Durch eine lange Remisserie konnte Till die 50% gegen überwiegend starke Gegner halten.
3: Anet – Petra Schulz 0,5 –> Auch hier schien alles ausgeglichen. Insgesamt hatte Anet dieses Jahr sehr gute Gegner, sodass nur 3/9 heraus sprangen.
4: Dirk – Uwe Schuffenhauer 0 –> Uwe verbrauchte viel Zeit, konnte dafür jedoch eine eigenartige Stellung bei Dirk provozieren. Vor allem der König auf f3 schien verwunderlich, jedoch konnte ich die Stellung nicht genau durchrechnen. Als Uwe in Zeitnot kam, fand er den entscheidenden Punch. Dirk hat insgesamt mit 2,5/5 eine solide Saison gespielt.
5: André – Bernd Gremm 0 –> Mein Eröffnungsexperiment lief anders als erwartet, jedoch findet Rybka meine Stellung gar nicht so schlecht. Im Mittelspiel hab ich mich dann erfolgreich selbst umgebracht, um mich dann in ein Endspiel L+B gegen T+B zu retten. Mein Gegner lavierte genüsslich hin und her während ich immer die richtigen Züge finden musste. Einmal gelang mir dies bei knapper werdender Zeit nicht und er konnte zuschlagen. Bis dahin war die Stellung jedoch laut Datenbank theoretisch remis. Insgesamt hab ich ebenfalls 2,5/5 und bin damit leicht über dem Soll.
6: Dieter – Jens Möckel 1 –> Jens verbrauchte in scheinbar einfacher Stellung enorm viel Zeit. In Zeitnot stellte er dann die Partie ein. Schöner Sieg von Dieter, der damit eine etwas verkorkste Saison noch versöhnlich beenden konnte. Insgesamt wurden es 1,5/8.
7: Albrecht – Robert Schuffenhauer 1 –> Albrecht konnte Robert systematisch auseinander nehmen, super Sache! Nach unglücklichem Saisonstart mit 0/2 konnte er so noch die 50% erklimmen, was ihm ein kleines Plus einbringen wird.
8: Gisa – Torsten Schmidt 0,5 –> Gisa musste lange eine leicht schlechtere Stellung verwalten, kam dann in ein Enspiel mit Minusbauern, konnte diesen jedoch erobern sodass die Partie folgerichtig remis endete. Insgesamt hat sie 2/7 geholt, was in Anbetracht der starken Gegner fast im Soll sein dürfte.

Damit war’s das für dieses Jahr, folgende Spieler waren noch regelmäßig dabei, jedoch heute nicht im Einsatz:

Hannes ist gut gestartet mit 2/4, dann kam leider die Bundeswehr. Hoffentlich klappt es nächstes Jahr wieder.
Thomas B. holte solide 3/6 die ihm ein kleines Plus einbringen sollten.

Apr 18

Zum Abschluss des Spieljahres auf Sachsenebene durften unsere dritte, vierte und fünfte Mannschaft gemeinsam heute noch einmal die Gastgeber der Wettkämpfe ihrer Spielklassen sein. Aufgrund der recht unterschiedlichen Saisonverläufe unserer Mannschaften ging eine jede unter etwas anderen Vorzeichen in ihre Partien.

Unsere Dritte empfing heute in der 1. Landesklasse die Mannschaft aus Wilkau-Haßlau. Nachdem es unsere Mannschaft in der vorangegangenen Runde versäumt hatte, den Klassenerhalt vorzeitig aus eigener Kraft sicherzustellen, hatten sie heute gegen Wilkau-Haßlau abermals dazu Gelegenheit. Gegen die nominell leicht favorisierten Gäste aus dem Muldental war die Aufgabe aber nicht einfacher. Am Ende ergab sich ein durchwachsenes Mannschaftsremis, mit dem unsere Mannschaft angesichts des Kampfverlaufs aber sicher nicht zufrieden sein kann:

SV Lok Leipzig-Mitte III 4:4 SV Muldental Wilkau-Haßlau
Hermann Sonntag ½:½ Spitzbarth, Frank
Till Beyer ½:½ Schürer, Ralph
Anet Gempe ½:½ Schulz, Petra
Dirk Gerhardt 0:1 Schuffenhauer, Uwe
André Dorsch 0:1 Gremm, Bernd
Dieter Dorsch 1:0 Möckel, Jens
Albrecht Steiner 1:0 Schuffenhauer, Robert
Gisa Sonntag ½:½ Schmidt, Torsten

Ebenfalls vor heimischer Kulisse kam es bei unserer Vierten in der 2. Landesklasse heute zum Showdown gegen den direkten Tabellennachbarn und Mitabstiegskonkurrenten vom VfB. Es war mindestens ein Unentschieden, besser jedoch ein Sieg von Nöten, um mit Schützenhilfe noch Tabellenboden gut machen zu können. Doch stattdessen rutschte unsere Vierte noch ein wenig tiefer in den Tabellenkeller hinein:

SV Lok Leipzig-Mitte IV 2½:5½ VfB Schach Leipzig II
Frank Mauersberger 0:1 Hartmann, Falk
Manfred Mühlmann ½:½ Jähn, Michael
Manfred Matthes 0:1 Krenz, Sarah
Gabriele Just ½:½ Thiergen, Sven
Karsten Nickel ½:½ Nerlich, Vincent
Karl-Heinz Randt 0:1 Kalkhof, Sandra
Gottfried Bronn 0:1 Haase, Christian
Uwe Attig 1:0 Lorenz, Kai

Die Gegner unserer Fünften in der Bezirksklasse waren heute die Schachfreunde von Makkabi. Hätte unsere Fünfte in den vorangegangenen Runden nicht einige wichtige Punkte liegen lassen, hätte das Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften in der letzten Runde das große finale Duell um den Aufstieg in die Bezirksliga sein können. So jedoch stand Makkabi mit 4 Mannschaftspunkten Abstand zum Zweitplatzierten bereits als sicherer Aufsteiger fest, und unsere Fünfte tummelte sich im sicheren Mittelfeld. Dadurch konnte sich unsere Fünfte zumindest ohne Druck dem starken Gegner stellen:

SV Lok Leipzig-Mitte V 1:7 SV Makkabi Leipzig
Axel Scheibe 0:1 Podolnyy, Jakiv
Alexander Loose 0:1 Toumanski, David
Johannes Funke ½:½ Voynikonis, Lev
Christian Loose -:+ Gitlin, Arkadi
Farid Taoubi 0:1 Botwinovskyy, Borys
Dietmar Kühner 0:1 Ryzhyy, Yosyp
Maximilian Fleig 0:1 Lipets, Grigory
Eberhard Markert ½:½ Ulibin, Nuar
Apr 10

Der heutige Oberligaspieltag brachte einige für uns positive Ergebnisse. Unsere zweite Mannschaft gewann gegen Rochade Magdeburg und hat damit den Klassenerhalt sicher. Außerdem verlor Jenapharm, sodass der VfB den selbigen auch sicher hat und unsere dritte damit nun ebenfalls die Klasse hält, egal wie der letzte Spieltag ausgeht. Hoch die Tassen! :-)

Mrz 21

Unsere Erste hatte heute den haushohen Tabellenführer ihrer 2.-Bundesliga-Staffel zu Gast und erkämpfte sich ein wichtiges Remis im Abstiegskampf:

SV Lok Leipzig-Mitte I 4:4 ESV Nickelhütte Aue
Wilfrid Wernert ½:½ Meijers, Viesturs
Gunter Spieß ½:½ Gaponenko, Inna
Thomas Schubert ½:½ Vasilevich, Tatjana
Manfred Böhnisch ½:½ Plachetka, Jan
Manfred Schöneberg ½:½ Diebl, Lutz
Thomas Gempe 0:1 Heinz, Jürgen
Andreas Schultz 1:0 Hillebrand, Rainer
Sven Römling ½:½ Flöter, Frank

Unsere Zweite hatte es, ebenfalls mitten im Abstiegskampf, mit der zweiten Jenaer Mannschaft ihrer Oberliga-Staffel zu tun. Nachdem schon vor einigen Runden ein Sieg gegen Jenapharm eingefahren werden konnte, gelang dies heute auch gegen Schott:

SV Lok Leipzig-Mitte II 5:3 SV Schott Jena
Steffen Weitzer 1:0 Burmeister, Rick
Ralf Schirrmeister ½:½ Hellwig, Tobias
Gottfried Braun ½:½ Babrikowski, Peter
Michael Limpert ½:½ Riedel, Finn
Ubald Greger ½:½ Dreyer, Michael
Wolfgang Just 1:0 Werner, Albrecht
Olaf Dobierzin 0:1 Brömel, Richard
Hermann Sonntag 1:0 Richter, Jan

Unsere Dritte hatte heute die Aufgabe, mit einer Nicht-Niederlage gegen die Dritte von Gohlis ihren Klassenerhalt sicherzustellen. Stark ersatzgeschwächt setzte es jedoch eine knappe Niederlage, sodass nun doch bis zur letzten Runde gebangt werden muss:

SV Lok Leipzig-Mitte III 3½:4½ SC Leipzig-Gohlis III
Till Beyer ½:½ Schikor, Torsten
Anet Gempe 0:1 Seiler, Dirk
Dirk Gerhardt 1:0 Krämer, Martin
Dieter Dorsch 0:1 Nagel, Mario
Axel Scheibe 1:0 Helmbold, Ralf
Dietmar Kühner 1:0 Richter, Wolfgang
Gisa Sonntag 0:1 Reichardt, Ronald
Johannes Funke 0:1 Schröder, Uwe

Schon seit Saisonbeginn im Abstiegskampf steckt unsere Vierte. Heute jedoch konnte im potenziell vorentscheidenden Duell gegen Allianz endlich der erste Saisonsieg eingefahren werden! Nun geht es in der Abschlussrunde gegen die Tabellennachbarn vom VfB um Alles oder Nichts:

SV Lok Leipzig-Mitte IV 5½:2½ BSV Weißblau Allianz Leipzig
Frank Mauersberger 0:1 Kober, David
Manfred Mühlmann 1:0 Pohlers, Jürgen
Manfred Matthes ½:½ Wendt, Horst
Gabriele Just 1:0 Kalies, Grit
Karsten Nickel 0:1 Kutschbach, Volker
Karl-Heinz Randt 1:0 Drusba, Wolfgang
Gottfried Bronn +:- Rost, Raimund
Uwe Attig 1:0 Meier, Andreas

Unter einem verheerenden Spielermangel zu leiden hatte an diesem Spieltag unsere Fünfte. Durch die nicht minder zahlreichen Ausfälle in unserer Dritten zusätzlich belastet ging diesmal einfach gar nichts, und der Wettkampf musste kampflos verloren gegeben werden:

SV Lok Leipzig-Mitte V 0:8 TSV Kitzscher
-:+
Feb 28

Unser heutiges Auswärtsspiel gegen den Ligaprimus Lok Engelsdorf stand leider unter keinem guten Stern. Konnten wir sowieso schon nicht voll antreten, so bekam ich auch noch Samstag abend einen Anruf von Micha dass er krank wurde und deshalb Dirk in der zweiten gegen Magdeburg mithelfen sollte. Entsprechend klar war das Ergebnis…

1: Till – FM Heinz Böhlig ½:½ –> ein schnelles Remis

2: frei – Friedbert Prüfer – : +

3: Anet – Sören Bär ½:½ –> Sören bekam früh einen Isolani und es schien mir, als ob Anet die besseren Chancen hatte. Jedoch gelang Sören der themenartige Vorstoß des Vereinzelten, der ihm viel Raum und gutes Spiel brachte. Anet konnte aber alles in der Waage halten, sodass die Partie remis endete.

4: André – Michael Teichgräber ½:½ –> Gegen den früheren langjährigen Oberligaspieler von Coswig Michael Teichgräber wandelte ich mit Schwarz auf den Pfaden einer Gewinnpartie von Dautov. Michael wich ab mit einer Ungenauigkeit, die mir eigentlich zu gutem Spiel oder zumindest zu Ausgleich verhelfen sollte. An welcher Stelle mein Fehler lag kann ich noch nicht sagen, auf jeden Fall lag das Spiel nach weiteren 10 Zügen eher auf weißer Seite und ich hatte Glück, dass er die richtige Fortsetzung nicht fand, sodass ich ins Endspiel abwickeln konnte in welchem ich entweder den aktiveren Springer oder die bessere Bauernstruktur hatte. Michael entschied sich für die schlechtere Bauernstruktur, konnte das entstehende Bauernendspiel durch ein paar kleine Tricks jedoch remis halten.

5: Thomas – Rüdiger Kürsten 0 : 1 –> Thomas wich recht frühzeitig den Hauptvarianten des Chebanenko-Slawen aus, kam jedoch ganz vernünftig ins Spiel. Leider gewann Rüdiger durch eine petite combinaison einen Läufer und die Partie.

6: Dieter – Günter Heinsohn 0 : 1 –> Ebenfalls untypischen Pfaden folgte Dieter gegen unseren früheren Oberligakapitän Günter Heinsohn. Ich wusste lange nicht wer nun eigentlich besser stand, Dieter fühlte sich jedoch nach eigener Aussage immer unwohl in seiner Stellung. So wurde er dann auch langsam platt gedrückt…

7: Albrecht – Jens Peschel ½:½ –> Auch Albrechts Stellung konnte ich kaum einschätzen, jedoch konnte Albrecht ins Leichtfigurenendspiel abwickeln in welchem er dann mit seinem Läuferpaar die gegnerische Läufer-Springer-Kombination bearbeitete. Zu einem Sieg hat es jedoch nicht gereicht.

8: Thomas Richter – Marcus Große ½:½ –> Marcus konnte auf Thommis sechster Reihe einen Springer befestigen, welcher, um mit Helmut Pflegers Worten zu reden, schlimmer als ein verrosteter Nagel in Thommis Kniescheibe war. Jedoch öffnete Marcus seine eigene Königsstellung so weit, dass Thommi Gegenspielideen durch Dauerschach bekam. Ein solches führte dann auch zum Remis.

Damit haben wir ein leistungsgerechtes 2½:5½ kassiert und hoffen das nächste Mal auf mehr…

Feb 28

Unsere Erste hatte heute ihr Auswärtsspiel in Passau zu bestreiten. Statt des erhofften und wichtigen Sieges gegen den Tabellenletzten erreichte sie nur ein Remis, sodass sie nun sorgenvoll um den Klassenerhalt bangen muss:

SV Lok Leipzig-Mitte I 4:4 SK Passau
Wilfrid Wernert ½:½ Velicka, Petr
Gunter Spieß 0:1 Rasik, Vitezslav
Thomas Schubert ½:½ Suran, Jan
Manfred Böhnisch 1:0 Schüller, Ernst
Manfred Schöneberg 1:0 Holzer, Richard
Thomas Gempe ½:½ Linhart, Wolfgang
Andreas Schultz ½:½ Binder, Michael
Sven Römling 0:1 Schmid, Franz

Unsere Zweite hatte es ebenfalls mit dem Tabellenletzten ihrer Staffel zu tun. Trotz des gegenwärtig geringen Tabellenabstandes hoch favorisiert konnte sie den dringend nötigen Sieg einfahren:

SV Lok Leipzig-Mitte II 6½:1½ USC Magdeburg
Steffen Weitzer 1:0 Gladilow, Michael
Ralf Schirrmeister 0:1 Bundrock, Thomas
Gottfried Braun ½:½ Hoffmann, Uwe
Ubald Greger 1:0 Lyashkevych, Igor
Wolfgang Just 1:0 Hanisch, Klaus
Olaf Dobierzin 1:0 Timoshenko, Enrico
Hermann Sonntag 1:0 Nguyen Manh, Hoang
Dirk Gerhardt 1:0 Weber, Henry

Unsere Dritte durfte zur Abwechslung den Tabellenersten ihrer Liga bespielen. Zu siebt und mit dem deutlich schlechteren DWZ-Schnitt zog sie sich einigermaßen aus der Affäre:

SV Lok Leipzig-Mitte III 2½:5½ SV Lok Engelsdorf
Till Beyer ½:½ Böhlig, Heinz
Hannes Münch -:+ Prüfer, Friedbert
Anet Gempe ½:½ Bär, Sören
André Dorsch ½:½ Teichgräber, Michael
Thomas Baumgarten 0:1 Kürsten, Rüdiger
Dieter Dorsch 0:1 Heinsohn, Günther
Albrecht Steiner ½:½ Peschel, Jens
Thomas Richter ½:½ Große, Marcus

Unsere Vierte bekam mitten im Abstiegskampf ebenfalls einen Tabellenersten vorgesetzt. Sie verlor jedoch nur knapp und erzielte dabei einige bemerkenswerte Brettergebnisse:

SV Lok Leipzig-Mitte IV 3½:4½ USV TU Dresden IV
Frank Mauersberger 0:1 Schäfer, Erik
Manfred Mühlmann 1:0 Döhn, Raphael
Gabriele Just 0:1 Christiani, Siegbert
Karsten Nickel 0:1 Schmalhofer, Adam
Karl-Heinz Randt 1:0 Gaitzsch, Martin
Gottfried Bronn 0:1 Kyritz, Andreas
Dietmar Kühner ½:½ Barthel, Tilman
Uwe Attig 1:0 Richter, Claudius

Als unsere einzige noch Aufstiegshoffnungen hegende Mannschaft hatte es unsere zweitplatzierte Fünfte mit den Neukieritzschern vom anderen Tabellenende zu tun. Da sie überraschend verlor, ist ihr Aufstieg in dieser Saison nun rechnerisch unmöglich:

SV Lok Leipzig-Mitte V 3½:4½ SF Neukieritzsch
Axel Scheibe 0:1 Kasprusch, Jost
Alexander Loose 1:0 Saupe, Eckehard
Johannes Funke 1:0 Colditz, Reinhardt
Christian Loose ½:½ Köhler, Karsten
Farid Taoubi 0:1 Reibiger, Klaus
Maximilian Fleig ½:½ Wenzel, Ingo
Eberhard Markert 0:1 Wenzel, Ronald
Alexander Thieme ½:½ Bischof, Lothar
Jan 24
SV Lok Leipzig-Mitte I 3½:4½ SC Tarrasch München
Wilfrid Wernert 1:0 Rupprecht, Andreas
Gunter Spieß 1:0 Fedorovsky, Michael
Thomas Schubert ½:½ Köpke, Christian
Manfred Böhnisch 0:1 Panteleev, Petar
Manfred Schöneberg 1:0 Singer, Christoph
Thomas Gempe 0:1 Schmidt, Georg
Andreas Schultz 0:1 Meier, Volker
Sven Römling 0:1 Eichler, Christian

SV Lok Leipzig-Mitte II 3½:4½ SV Sangerhausen
Steffen Weitzer 0:1 Strache, Michael
Ralf Schirrmeister 1:0 Hillmann, Michael
Gottfried Braun 1:0 Bollmann, Henrik
Michael Limpert 0:1 Richter, Dustin
Ubald Greger ½:½ Günther, Christian
Wolfgang Just 0:1 Duchrow, Oliver
Olaf Dobierzin 1:0 Brüning, Ulf-Simeon
Hermann Sonntag 0:1 Bürckner, Georg

SV Lok Leipzig-Mitte II 3½:4½ USV Halle
Steffen Weitzer 0:1 Höpfl, Thomas
Ralf Schirrmeister ½:½ Becker, Michael
Gottfried Braun ½:½ Reipsch, Jens
Michael Limpert ½:½ Heyder, Florian
Ubald Greger ½:½ Neukirch, Detlef
Wolfgang Just ½:½ Luther, Jürgen
Olaf Dobierzin ½:½ Eckhardt, Claudia
Hermann Sonntag ½:½ Jahn, Constanze

SV Lok Leipzig-Mitte III 3:5 SV Grimma
Till Beyer ½:½ Collini, Carsten
Hannes Münch -:+ Schröter, Samuel
Anet Gempe 0:1 Marquardt, Alexander
Dirk Gerhardt ½:½ Trott, Mario
Thomas Baumgarten 1:0 Lausch, Steffen
Dieter Dorsch 0:1 Könze, Peter
Albrecht Steiner 1:0 Schröder, Daniel
Gisa Sonntag 0:1 Pohl, Gunnar

SV Lok Leipzig-Mitte IV 3:5 SC Riesa
Frank Mauersberger ½:½ Ciara, Daniel
Manfred Mühlmann ½:½ Kitsche, Marco
Gabriele Just 0:1 Dallmer, Matthias
Karsten Nickel ½:½ Stange, Peter
Karl-Heinz Randt 1:0 Birnbaum, Stefan
Gottfried Bronn 0:1 Brümmer, Frank
Dietmar Kühner 0:1 Damm, Holger
Uwe Attig ½:½ Bening, Mathias

SV Lok Leipzig-Mitte V 5½:2½ SK Fortuna Leipzig III
Axel Scheibe ½:½ Herfurth, Thomas
Alexander Loose 1:0 Körber, Kurt
Johannes Funke 1:0 Geißler, Roland
Christian Loose 1:0 Dening, Olaf
Thomas Richter 0:1 Ullmann, Horst
Farid Taoubi 1:0 Jehnich, Jens
Eberhard Markert 1:0 Günther, Steven
Maximilian Fleig -:+ Haferkorn, Gerhard
Jan 10

SV Lok Leipzig-Mitte III – ESV Delitzsch 4:4

Zum ersten Punktspiel im neuen Jahr verschlug es unsere Dritte heute ins verschneite Delitzsch, wo die erste Mannschaft des ESV auf uns wartete. In der Vergangenheit haben wir uns schon einige Male mit Delitzsch gemessen, und meist waren es spannende und knappe Kämpfe. Und so war es auch heute.
Ausnahmsweise ohne André und Hannes, doch dafür mit Hermann und Dirk, waren wir passabel besetzt und wollten etwas für unsere Tabellensituation tun.

1. Hermann Sonntag – Zebisch, Paul 1:0
Ich hatte heute eine Variante auf dem Brett, für die ich mal den Namen “Preußisch” gehört habe. Für die geopferten Bauern hatte Paul die Initiative und den variantentypischen Entwicklungsvorsprung, ich jedoch dafür die Aussicht auf das gewonnene Endspiel, wenn ich die ersten zwanzig Züge unbeschadet überstehe. Da ich meine Stellung zusammenhalten und bei meinem Gegenangriff noch ein paar Bauern erbeuten konnte, ging meine Strategie am Ende auf.

2. Till Beyer – Friedrich, Andreas ½:½
Till kam fett aus der Eröffnung, nachdem sein Gegner einen etwas uninspirierten Aufbau gewählt hatte und dann auch noch groß hineinrochierte. So konnte Till schnell verheerende Schwächen provozieren und erspielte sich eine gewonnene Stellung mit unabwendbaren Angriffsdrohungen. Weil er aber einen Zwischenzug übersah, verpasste Till jedoch die beste Fortsetzung und gewann nur Dame gegen Turm und Läufer. Die entstandene Stellung war kompliziert und schwer einzuschätzen, und das gegenerische Turmpaar war stark. Da ein Spiel auf Sieg mit erheblichem Risiko verbunden gewesen wäre, wir an den übrigen Brettern aber vielversprechend standen, willigte Till zum Remis ein.

3. Anet Gempe – Preußner, Michael 0:1
Anet erprobte heute eine neue Untervariante aus ihrer Eröffnungskiste, kam aber in gewohnt scharfe Stellungsbilder. Darin verfolgte sie an einer Stelle leider die falsche Idee und lief in eine Abwicklung, in der Materialverlust nicht mehr zu vermeiden war.

4. Dirk Gerhardt – Sachse, Dirk 1:0
Dirk betrieb einen ruhigen Partieaufbau mit gewohnten Strukturen und suchte das Spiel am Damenflügel. Dort gelang ihm die Linienöffnung und die Türme beider Seiten wurden aktiv. Bald profitierte Dirk davon, dass sein Namensvetter einige ungenaue Züge einstreute, und Dirk erhielt ein Turm+Leichfigur-Endspiel mit einem Mehrbauern. Kurz darauf konnte Dirk den Turmtausch erzwingen und und so den zweiten Bauern erbeuten. Das verbleibende Leichtfigurenendspiel führte Dirk sicher zum Sieg.

5. Thomas Baumgarten – Plisch, Thomas ½:½
Thomas spielte seine Eröffnung schnörkellos herunter und erhielt eine ausgeglichene Stellung. Als der andere Thomas versuchte, die Stellung zu öffnen und zu Spiel zu kommen, konnte unser Thomas das ausnutzen und im Verlauf des Kampfes einen Bauern gewinnen. Als Thomas später die letzte Leichtfigur tauschte und in ein Doppelturmendspiel abwickelte, war seine Partie beim Stand von 3½:3½ die letzte, die noch lief. Thomas mühte sich redlich, seinen Mehrbauern zu verwerten und so den Mannschaftssieg sicherzustellen, konnte aber nicht verhindern, dass sich Siegbert Tarraschs Endspielweisheit ein weiteres Mal bewahrheitete.

6. Dieter Dorsch – Friedrich, Jürgen 0:1
Dieter erprobte eine ungewöhnliche Zugumstellung im Sizilianischen und kam leicht gedrückt, aber noch ohne Materialrückstand ins beginnende Mittelspiel. Leider unterschätzte er die gegnerischen Drohungen und versäumte eine rechtzeitige Rochade. Das bekam Dieters Königsstellung gar nicht gut und sein König wurde bald übers Feld gejagt. Später erlag er den gegnerischen Schwerfiguren und seiner zerzausten Bauernstruktur, die seinem König keinen Schutz mehr bot.

7. Albrecht Steiner – Kirchhof, Michael ½:½
Albrecht behandelte seine Eröffnung bilderbuchhaft und hatte nach 20 Zügen eine positionell gewonnene Mittelspielstellung auf dem Brett, in der sein Gegner völlig gelähmt und ohne Chance auf Gegenspiel war. Leider verfolgte Albrecht die gebotene Linienöffnung nicht energisch genug und verstellte seinen Kräften selbst den Weg, sodass kein Durchkommen mehr möglich war.

8. Gisa Sonntag – Laube, Sören ½:½
Gisa hatte heute die Italienisch-Hauptvariante auf dem Brett, in der sie nach acht Zügen völligen Ausgleich erreicht hatte. Da sich weiterer Figurentausch nicht vermeiden ließ, verflachte die Partie sehr bald in ein symmetrisches Schwerfigurenendspiel, in dem sich keine der beiden Seiten ernsthafte Gewinnchancen ausrechnen konnte.

Insgesamt können vermutlich beide Mannschaften mit dem Remis zufrieden sein.